07 October 2009
Jack loves Germany
Photo der Regiobahn Kaarst–Düsseldorf–Mettmann aus der Broschüre Stadt-Land-Schiene: Erfolgreiche Regionalbahnen der Allianz pro Schiene.
Even better: Citybahn Chemnitz.
01 October 2009
speech to students for the start of school
I like speeches and great words. Maybe some of this, also applies to grad students...
Where you are right now doesn’t have to determine where you’ll end up. No one’s written your destiny for you. Here in America, you write your own destiny. You make your own future.Barack Obama's Back to School speech, 2009-09-08
28 September 2009
Typography hits the web
“Proper quote marks” I think — and also proper long dashes — make the web a more beautiful place. You don't even need any special software to use them since most programs and web services now use Unicode and just allow you to type the character and then display, store, and transmit it correctly.
More nice typography: CSS 3.0 will include some hyphenation support and for those who can't wait there is already a nice bookmarklet that does hyphenation on the fly in any modern browser! If you ever have to include a very long word (such as Dampfschiffahrtsgesellschaft oder Gesellschafterversammlung) in a text that might end up in a narrow column (such as next to an image) or simply on a mobile device, you can already easily save your layout by inserting a soft hyphen (HTML entity ). This will tell any modern web browser where to break the word. Here's the example used by the W3C: antiestablishmentarianism, antiestablishmentarianism, and antiestablishmentarianism. Resize your window (or zoom) to see how your web browser automatically hyphenates the word! (No Javascript required.)
Further Reading:
Appendix: Soft hyphen support in browsers and search engines
Internet Explorer before version 5.0 always displays soft hypens. That's terrible, but IE version ≤ 5 are virtually extinct now, so the problem is less. IE ≥5.0, Firefox ≥3.0, Opera ≥9.0.2, Safari ≥2, and even Lynx ≥2.8.2 all treat soft hyphens correctly, while those other browsers who don't support them will just ignore them. (Source: [2])
Google and other major search engines correctly ignore soft hyphens. (Same source)
In other words: soft hyphens are safe and beneficial to use as of now.
More nice typography: CSS 3.0 will include some hyphenation support and for those who can't wait there is already a nice bookmarklet that does hyphenation on the fly in any modern browser! If you ever have to include a very long word (such as Dampfschiffahrtsgesellschaft oder Gesellschafterversammlung) in a text that might end up in a narrow column (such as next to an image) or simply on a mobile device, you can already easily save your layout by inserting a soft hyphen (HTML entity ). This will tell any modern web browser where to break the word. Here's the example used by the W3C: antiestablishmentarianism, antiestablishmentarianism, and antiestablishmentarianism. Resize your window (or zoom) to see how your web browser automatically hyphenates the word! (No Javascript required.)
Further Reading:
Appendix: Soft hyphen support in browsers and search engines
Internet Explorer before version 5.0 always displays soft hypens. That's terrible, but IE version ≤ 5 are virtually extinct now, so the problem is less. IE ≥5.0, Firefox ≥3.0, Opera ≥9.0.2, Safari ≥2, and even Lynx ≥2.8.2 all treat soft hyphens correctly, while those other browsers who don't support them will just ignore them. (Source: [2])
Google and other major search engines correctly ignore soft hyphens. (Same source)
In other words: soft hyphens are safe and beneficial to use as of now.
23 September 2009
Ersatz für den Münchner Transrapid
Im letzten Jahr wurde entschieden: München bekommt keinen Transrapid zum Flughafen. Es wäre einfach zu teuer im Vergleich zu dem limitierten Nutzen, da das gesamte Projekt nur für direkte Fahrten vom Flughafen zur Innenstadt dient.
Jetzt wird also überlegt, was man an Stelle das Transrapids bauen sollte, um den Flughafen besser an die Stadt anzubinden. Zur Einführung in das Thema bietet sich folgende schöne Übersicht an:
Nach dem der Transrapid ausfällt, stellt sich die Frage: sollte man die existierenden Strecken aufwendig ausbauen, um gerade mal 10 Minuten Beschleunigung zu gewinnen? Oder sollte man doch eine direkte Trasse bauen, die wieder zu großem Teil im Tunnel verlaufen muss und damit in der Größenordnung die Kosten des Transrapids erreicht, aber nicht dessen Fahrzeit?
Die Lösung ist eine elegante Kombination, welche jüngst vom Planungsbüro Vieregg&Rössler vorgestellt wurde: Eine direkte Trasse, die nicht nur von Flughafenzügen genutzt werden kann, sondern auch von einer Vielzahl anderer Züge. Damit erhält man für den (zugegeben: sehr hohen) Preis eines Innenstadt-Tunnels nicht nur eine schnelle Flughafenanbindung in der Größenordnung 20 Minuten, sondern gleichzeitig noch eine verbesserte Einbindung in Regional- und Fernverkehr und eine bessere Verteilung des Nahverkehrs in der Innenstadt, da der Tunnel auch von S-Bahnen genutzt werden kann.
Meiner Ansicht nach, hat die Planung von V&R noch einige Schwächen, aber das Prinzip ist tragbar und vor allem flexibel genug, um alle Schwächen auszugleichen.
Eine Schwachstelle des Konzepts ist der Betriebsplan für S-Bahnen: die Linien S7 und S27 sollen zukünftig durch den Nordtunnel fahren. Eine der Linien endet Heute am Hauptbahnhof, die andere fährt durch den Innenstadt-Tunnel und endet am Ostbahnhof. Es soll also nach dem vorgeschlagenen Plan eine Linien weniger als bisher durch die Innenstadt fahren. Dies steht aber im Widerspruch zum Zweck der S-Bahn als Entlastung für die U-Bahn. Es reicht nicht, an den Pinakotheken zu halten, sondern die Fahrgäste müssen auch an anderen Stellen der Innenstadt abgeholt werden. Die zu ersetzende U9 beginnt ja an der U3/U6 Station Implerstraße wo sie Fahrgäste der U3 und U6 aufnimmt (bzw. ganze Züge). Eine sinnvolle Nordtunnel-S-Bahn sollte also am Südring Poccistraße oder am Marienplatz halten. Wenn man bedenkt, dass die U9 den Innenstadt-Teil der U3/6 entlasten sollte, dann bietet sich Poccistraße als optimale Haltestelle an.
Außerdem wird vor dem Nordtunnel die zweite S-Bahn Stammstrecke (Tieftunnel oder Südring) in Betrieb gehen und dann soll natürlich der Verkehr auf diesen Strecken erhöht werden -- deswegen erhöht man ja die Kapazität. Die Vorzugslösung für den Betrieb des Nordtunnels ist also mindestens eine S-Bahn Linie vom Nordtunnel auf den Südring, plus eine in die Innenstadtstrecke. Wahrscheinlich braucht man realistisch gesehen aber sowieso mindestens drei S-Bahnlinien, um eine sinnvolle Entlastung für U-Bahn darzustellen. Wenn die Wartezeit auf die S-Bahn zehn Minuten beträgt, wird ein Fahrgast an der Pinakothek wohl eher den Fußweg zur U-Bahn auf sich nehmen, oder die Trambahn benutzen, die zwar langsamer ist, dafür aber öfter fährt.
Eine weitere Fragwürdigkeit der Planung ist, ob München wirklich einen dedizierten Flughafenzug braucht, der nur an zwei Stellen der Stadt und am Flughafen hält. Wäre es nicht viel besser, den Flughafen ins städtische und regionale Verkehrsnetz zu integrieren? Man könnte die Regionalexpress-Züge auf zwischen München und Flughafen zu Express-Zügen machen, die genauso schnell wie der Flughafen-Express fahren, aber noch weiter. Und zwischen jeweils zwei RE-Zügen fährt eine S-Bahn zum Flughafen, die nicht nur an vielen Stellen der Innenstadt hält (vorzugsweise City-Tunnel der S-Bahn, alternativ: Südring), sondern auch an Stationen auf dem Weg zum Flughafen. Dadurch würde nicht nur die Gesamtfahrzeit von der Haustür (oder dem Hotel) zum Flughafen verbessert, sondern auch die Auslastungs dieser Verkehrsmittel steigen, da sie auch Passagiere zu anderen Orten als dem Flughafen befördern.
Passagiere mit viel Gepäck würden den Expresszug benutzen, da er am Hauptbahnhof beginnt und dort sehr viel Zeit zum Einsteigen lässt. Geschäftsreisende und andere leicht-bepackte fahren direkt von der nächsten S- oder U-Bahn-Haltestelle.
Es wird wohl ein oder zwei Jahre dauern bis offizielle Stellen die Nordtunnel-Pläne weiter untersuchen. Warten wir ab, welche Optionen dann näher betrachtet werden. Ich bin ziemlich sicher, dass eine City-Tunnel oder Südring-Verbindung dabei ist!
Jetzt wird also überlegt, was man an Stelle das Transrapids bauen sollte, um den Flughafen besser an die Stadt anzubinden. Zur Einführung in das Thema bietet sich folgende schöne Übersicht an:
| Zugart | Fahrzeit |
| existierende S-Bahn (S1 und S8 im Westen bzw. Osten.) | ca. 40 Minuten |
| Express S-Bahn auf existierender Strecke (Ost- oder West-Trasse) | ca. 30 Minuten |
| Express-Zug auf direkter Trasse | ca. 20 Minuten |
| Transrapid (direkte Trasse) | ca. 10 Minuten |
Nach dem der Transrapid ausfällt, stellt sich die Frage: sollte man die existierenden Strecken aufwendig ausbauen, um gerade mal 10 Minuten Beschleunigung zu gewinnen? Oder sollte man doch eine direkte Trasse bauen, die wieder zu großem Teil im Tunnel verlaufen muss und damit in der Größenordnung die Kosten des Transrapids erreicht, aber nicht dessen Fahrzeit?
Die Lösung ist eine elegante Kombination, welche jüngst vom Planungsbüro Vieregg&Rössler vorgestellt wurde: Eine direkte Trasse, die nicht nur von Flughafenzügen genutzt werden kann, sondern auch von einer Vielzahl anderer Züge. Damit erhält man für den (zugegeben: sehr hohen) Preis eines Innenstadt-Tunnels nicht nur eine schnelle Flughafenanbindung in der Größenordnung 20 Minuten, sondern gleichzeitig noch eine verbesserte Einbindung in Regional- und Fernverkehr und eine bessere Verteilung des Nahverkehrs in der Innenstadt, da der Tunnel auch von S-Bahnen genutzt werden kann.
Meiner Ansicht nach, hat die Planung von V&R noch einige Schwächen, aber das Prinzip ist tragbar und vor allem flexibel genug, um alle Schwächen auszugleichen.
Eine Schwachstelle des Konzepts ist der Betriebsplan für S-Bahnen: die Linien S7 und S27 sollen zukünftig durch den Nordtunnel fahren. Eine der Linien endet Heute am Hauptbahnhof, die andere fährt durch den Innenstadt-Tunnel und endet am Ostbahnhof. Es soll also nach dem vorgeschlagenen Plan eine Linien weniger als bisher durch die Innenstadt fahren. Dies steht aber im Widerspruch zum Zweck der S-Bahn als Entlastung für die U-Bahn. Es reicht nicht, an den Pinakotheken zu halten, sondern die Fahrgäste müssen auch an anderen Stellen der Innenstadt abgeholt werden. Die zu ersetzende U9 beginnt ja an der U3/U6 Station Implerstraße wo sie Fahrgäste der U3 und U6 aufnimmt (bzw. ganze Züge). Eine sinnvolle Nordtunnel-S-Bahn sollte also am Südring Poccistraße oder am Marienplatz halten. Wenn man bedenkt, dass die U9 den Innenstadt-Teil der U3/6 entlasten sollte, dann bietet sich Poccistraße als optimale Haltestelle an.
Außerdem wird vor dem Nordtunnel die zweite S-Bahn Stammstrecke (Tieftunnel oder Südring) in Betrieb gehen und dann soll natürlich der Verkehr auf diesen Strecken erhöht werden -- deswegen erhöht man ja die Kapazität. Die Vorzugslösung für den Betrieb des Nordtunnels ist also mindestens eine S-Bahn Linie vom Nordtunnel auf den Südring, plus eine in die Innenstadtstrecke. Wahrscheinlich braucht man realistisch gesehen aber sowieso mindestens drei S-Bahnlinien, um eine sinnvolle Entlastung für U-Bahn darzustellen. Wenn die Wartezeit auf die S-Bahn zehn Minuten beträgt, wird ein Fahrgast an der Pinakothek wohl eher den Fußweg zur U-Bahn auf sich nehmen, oder die Trambahn benutzen, die zwar langsamer ist, dafür aber öfter fährt.
Eine weitere Fragwürdigkeit der Planung ist, ob München wirklich einen dedizierten Flughafenzug braucht, der nur an zwei Stellen der Stadt und am Flughafen hält. Wäre es nicht viel besser, den Flughafen ins städtische und regionale Verkehrsnetz zu integrieren? Man könnte die Regionalexpress-Züge auf zwischen München und Flughafen zu Express-Zügen machen, die genauso schnell wie der Flughafen-Express fahren, aber noch weiter. Und zwischen jeweils zwei RE-Zügen fährt eine S-Bahn zum Flughafen, die nicht nur an vielen Stellen der Innenstadt hält (vorzugsweise City-Tunnel der S-Bahn, alternativ: Südring), sondern auch an Stationen auf dem Weg zum Flughafen. Dadurch würde nicht nur die Gesamtfahrzeit von der Haustür (oder dem Hotel) zum Flughafen verbessert, sondern auch die Auslastungs dieser Verkehrsmittel steigen, da sie auch Passagiere zu anderen Orten als dem Flughafen befördern.
Passagiere mit viel Gepäck würden den Expresszug benutzen, da er am Hauptbahnhof beginnt und dort sehr viel Zeit zum Einsteigen lässt. Geschäftsreisende und andere leicht-bepackte fahren direkt von der nächsten S- oder U-Bahn-Haltestelle.
Es wird wohl ein oder zwei Jahre dauern bis offizielle Stellen die Nordtunnel-Pläne weiter untersuchen. Warten wir ab, welche Optionen dann näher betrachtet werden. Ich bin ziemlich sicher, dass eine City-Tunnel oder Südring-Verbindung dabei ist!
17 September 2009
Stuttgart 21 -- der Widerstand steigt
Der Bahnhof wurde wohl zu einem großen Thema bei den Wahlen zum Gemeinderat in Stuttgart:
Der neue Bahnchef hingegen sieht es wohl pragmatisch und prüft auch die Alternative:
Beim geplanten Baubeginn im nächsten Jahr gibt es noch drei Monate Zeit, um das Projekt zu stoppen. Aber die Chancen dafür stehen gut. Und der Alternativplan K 21 steht bereit... er kann sogar noch schneller umgesetzt werden.
Erstmals hat sich in den Kommunalwahlen vom 7. Juni mit den Grünen (25,3 Prozent) die Partei der strikten Projektgegner an die Spitze aller Rathausfraktionen gesetzt. Dagegen sackte die CDU als Partei der bekennenden Projektbefürworter von einst 38,2 (1999) auf 24,3 Prozent ab.Voller Artikel aus der Welt
Der neue Bahnchef hingegen sieht es wohl pragmatisch und prüft auch die Alternative:
Grube wolle die Kopfbahnhof-Befürwortern treffen und deren Argumente hören, es gebe "keine Tabus mehr". Dem neuen Bahn-Chef sei es durchaus nicht egal, was Stuttgart 21 koste.Voller Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten
Beim geplanten Baubeginn im nächsten Jahr gibt es noch drei Monate Zeit, um das Projekt zu stoppen. Aber die Chancen dafür stehen gut. Und der Alternativplan K 21 steht bereit... er kann sogar noch schneller umgesetzt werden.
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